Förderung
Adressen und Tipps zum Gründen in Berlin
 
 

Mit einer spezialisierten Beratung in punkto unterschiedlicher Förderinstrumente werden an den Hochschulen in Berlin unternehmerische Talente und Geschäftsideen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gezielt unterstützt.
In jeder Phase einer Unternehmensgründung können staatliche Projektmittel unternehmerisch sinnvolle Maßnahmen fördern, deren Erfolgsaussichten am Markt jedoch nicht betriebswirtschaftlich für ein Gründungsunternehmen hundertprozentig  kalkulierbar sind. Deshalb sind Fördermittel für den Gründungsbereich an Hochschulen lebenswichtig, da Banken oder Risikokapitalgeber sich in der sehr frühen Phase einer Gründung bei der Finanzierung von beispielsweise Forschungs- und Entwicklungsprojekten praktisch nicht beteiligen können.
Die Ansprechpartner an den Hochschulen beraten Sie gerne, welche Fördermaßnahmen für Ihre Gründungsphase geeignet sind.

 
 
 

Finanzierungsmöglichkeiten

Zu einer optimalen Gründungsberatung gehört eine Finanzberatung. Mit jeder Gründung treten neue und individuelle Finanzierungsfragen auf, die durch gezielte Beratung schnell und kompetent geklärt werden können. Der Finanz-Scout von profund sucht mit den Gründern gemeinsam nach einer optimalen Finanzierungslösung und stellt den Kontakt zu Förderinstitutionen, Banken, Business Angels und Venture Capital Gesellschaften her.

Inhalt der Angebote

  • Information zu den finanziellen Rahmenbedingungen von Gründungen
  • Kontaktvermittlung zu internen und externen Beratern, Finanzierungsinstitutionen und Partnern in der Wirtschaft
  • Beratung zu Förderprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten

Je nach der Entwicklungs- bzw. Umsetzungsphase, in welcher sich eine Gründung befindet, gibt es unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme:

Vor der Gründung

Nach der Gründung

 
 
 

Vor der Gründung

Aufgrund der wachsenden Dynamik und des steigenden Wettbewerbs auf nationalen und internationalen Märkten gewinnt die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen in der heutigen Wissensgesellschaft immer mehr an Bedeutung. Die Verwertung von Forschungsergebnissen kann unter anderem auch in Form einer Unternehmensgründung erfolgen.

Hierfür eignen sich folgende Programme:

Exist-Forschungstransfer
Exist-Gründerstipendium
German Silicon Valley Accelerator (GSVA)
GO-Bio

Gründungszuschuss
VIP

 

Exist-Forschungstransfer

Mit EXIST-Forschungstransfer werden technologisch besonders aufwändige Gründungsvorhaben gefördert, d.h. herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Das Programm besteht aus 2 Förderphasen:

  • Förderphase I: Durchführung von Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, Entwicklung von Prototypen, Ausarbeitung des Businessplans und Gründung des Unternehmens.
  • Förderphase II: Weitere Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife und Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie Schaffung der Voraussetzungen für eine externe Anschlussfinanzierung.

Zielgruppe

  • Forschungsteams mit maximal 3 Personen
  • Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen
  • Techniker oder Technikerinnen
  • Laboranten oder Laborantinnen
  • Erweiterung des Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz nach 6 Monaten möglich

Förderbedingungen

  • technisch besonders anspruchsvolle innovative Produkt- oder Verfahrensidee, deren Nachweis der Machbarkeit noch nicht erbracht worden ist
  • Mitglieder des Forscherteams müssen wenigstens über einen akademischen Abschluss verfügen
  • Projektleiter hat Erfahrung im Projektmanagement nachzuweisen
  • Einreichung der Idee bei der Hochschule in Form einer beurteilungsfähigen Projektskizze
  • Betreuung des Vorhabens durch einen Mentor aus der Hochschule

Förderphase I:

  • Förderung über 18 Monate, Verlängerung für 6 Monate möglich
  • Personalausgaben für maximal 3 Mitglieder des Forscherteams und für einen Betriebswirt für 12 Monate
  • Sachausgaben bis zu 60.000 €, in begründeten Einzelfällen über 60.000 €

Förderphase II:

  • maximale Dauer 18 Monate
  • Antragsteller kann nun das Unternehmen sein, das im Verlauf oder als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde
  • nicht-rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 150.000 €
  • höchstens 75% der vorhabensspezifischen Kosten
  • Voraussetzung: Das Unternehmensteam stellt eigene Mittel sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 (max. 50.000 €) zur Verfügung

Antragstellung

  • Antragsteller ist die jeweilige Hochschule
  • Anträge jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember

Weitere Informationen:
Forschungszentrum Jülich GmbH

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EXIST-Gründerstipendium

Im EXIST-Gründerstipendium Programm werden anspruchsvolle innovative Gründungsvorhaben in der Frühphase gefördert. Gründer aus Hochschulen werden bei der Konzeption eines Businessplans zu ihrer Gründungsidee unterstützt.

Zielgruppen

  • Studierende
  • junge wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Absolventen und Absolventinnen (nicht länger als 5 Jahre nach Studienabschluss)
  • Gründerteams mit maximal 3 Personen

Förderbedingungen

  • das Unternehmen darf noch nicht gegründet sein
  • Gründungen, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben
  • innovative Gründungsidee mit nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgsaussichten
  • Einreichung der Geschäftsidee bei der Hochschule in Form eines Ideenpapiers
  • Betreuung des Vorhabens durch einen Mentor aus der Hochschule
  • Förderung für 1 Jahr

Förderkonditionen

  • personengebundene monatliche Stipendien: 2.500 € für Promovierte, 2.000 € für Absolventen und Absolventinnen, 800 € für Studierende
  • Förderung der Sachmittel bei Einzelgründungen bis zu 10.000 € und bei Teamgründungen mit bis zu 17.000 €
  • Förderung der Beratungsleistungen bis zu 5.000 €
  • Kinderzuschuss 100 € pro Kind/Monat
  • kostenfreier Arbeitsraum sowie Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstigen Einrichtungen und Ressourcen der Hochschule

Antragstellung

  • Antragsteller ist die jeweilige Hochschule
  • laufende Antragstellung

 Weitere Informationen:
Forschungszentrum Jülich GmbH

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German Silicon Valley Accelerator (GSVA)

Der German Silicon Valley Accelerator soll ausgewählten deutschen Start-ups den Einstieg in den US-Markt und/oder den Kontakt zu im US-Markt erfolgreichen Unternehmen ermöglichen, ohne Deutschland als Hauptstandort aufzugeben. Die Jungunter nehmen sollen unter Einbidung lokaler Experten fokussiert Business Development, Marketing und Sales im größten Technologiemarkt der Welt betreiben könnnen.

Zielgruppe

  • Start-ups mit Geschäftstätigkeit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Start-ups, die in Deutschland gegründet haben und nicht älter als 3 Jahre alt sind
  • Start-ups, deren Businesspläne hohes Wachstumspotenzial und internationalen Expansionscharakter mit Fokus USA aufweisen
  • Start-ups, die in Beziehung zu den EXISTProgrammen (www.exist.de) des Bundeswirtschaftsministeriums stehen


Förderbedingungen

  • Kennenlernen des US-Geschäftsumfeldes im Silicon Valley
  • Anforderungen und Rahmenbedingungen des US-Marktes verstehen und umsetzen
  • Erzielen von Marktfeedback bei potenziellen Testkunden im US-Markt
  • Überprüfung und Anpassung des Business Plans
  • Verstehen des US-amerikanischen Fundraising-Prozesses
  • Erfolgreiches Networking und Pitching
  • Benchmarking des Managementteams

Förderkonditionen

  • Kick-Off-Workshop: Ein 3-tägiger Workshop führt in die neue Arbeitsumgebung des Silicon Valley ein.
  • Bereitstellung von Büroräumen: Vernetzte Büro- und Konferenzräume sowie eine moderne IT-Ausstattung schaffen eine produktive Arbeitsumgebung.
  • Mentoring: Jedem GSVA-Start-up werden erfahrene Mentoren zugeordnet, die dem Team bei der Implementierung der Geschäftsidee direkte Hilfestellung geben.
  • Coaching: GSVA-Experten vor Ort begleiten die Umsetzung des Coaching- und Meilensteinplans zur Weiterentwicklung und Internationalisierung des Start-ups, Wert der Coachingleistungen bis zu 20.000 Euro.
  • Vermittlung von Teammitgliedern: Bei Bedarf werden Team-Matchings vor Ort durchgeführt.
  • Kontakte: Die Start-ups werden beim Zugang zu Testkunden, Kooperationspartnern, Multiplikatoren sowie zu potenziellen Finanzgebern im amerikanischen Markt unterstützt.
  • Networking-Veranstaltungen: Die GSVA-Start-ups haben Zugang zu Netzwerkveranstaltungen im Silicon Valley und zur Start-up Community, um Kontakte zu knüpfen und ihr Unternehmen zu präsentieren.
  • GSVA-Sprechstunden: Das GSVA-Expertenteam diskutiert mit den Start-ups in offenen Gesprächen alle Fragen rund um den Expansionsprozess.
  • Visa-Beantragung: Der GSVA unterstützt die Antragstellung eines US-Visums durch lokale Einwanderungsanwaltskanzleien. Die Visa-Kosten von rund 800 US-Dollar pro Teilnehmer werden durch das Programm abgedeckt.
  • Hinweis: Die Lebenshaltungskosten sowie An- und Abreise werden vom GSVA nicht übernommen.

Bewerbung
Die Bewerbung erfolgt direkt über die GSVA-Website.

Weitere Informationen:
German Silicon Valley Accelerator (GSVA)
Anmeldung
Informationsbroschüre

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GO-Bio

Der Wettbewerb GO-Bio (Gründungs-Offensive Biotechnologie) läuft bis zum Jahr 2015 und hat ein Volumen von 150 Mio. €. GO-Bio gibt jüngeren, in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftlern, die Möglichkeit in Deutschland mit einer eigenen Arbeitsgruppe innovative Forschungsthemen aus dem Gebiet der Biowissenschaften weiterzuentwickeln und zielgerichtet einer wirtschaftlichen Verwertung zuzuführen. Im Rahmen der Förderung soll das Anwendungspotential der Entwicklung herausgearbeitet, technologisch validiert und die kommerzielle Verwertung, prioritär mit dem Ziel der Gründung eines BioTech-Unternehmens, vorbereitet werden.

Zielgruppen

  • jüngere, in der Forschung bereits erfahrene Wissenschaftler Forschergruppen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die als Preisträger aus dem Wettbewerb hervorgehen
  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in Forschung und Entwicklung in Unternehmen
  • Personen aus der Medizin mit mehrjähriger Klinikerfahrung


Förderbedingungen

  • Teilnahme der Arbeitsgruppe an dem Wettbewerb „Go-Bio“
  • Hochschule oder Forschungseinrichtung stellt der Forschergruppe die zur Durchführung des Projektes erforderlichen Arbeitsmöglichkeiten (Grundausstattung an Laborfläche und sonstige Infrastruktur) zur Verfügung
  • Hochschule oder Forschungseinrichtung unterstützt den Leiter/die Leiterin der Arbeitsgruppe in allen Belangen
  • Gefördert werden können auch Projekte, die aus laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Vorhaben aus der Grundlagenforschung entwickelt wurden.


Förderkonditionen

  • Förderung der Preisträger des Wettbewerbs
  • Förderung in zwei Phasen von jeweils maximal 3 Jahren
  • 1. Phase: Herausarbeitung des Anwendungspotentials der Entwicklung und technologische Validierung, Entwicklung konkreter Kommerzialisierungs- oder klinischen Anwendungsstrategien, Förderung für:
  • Personal bis zu 100 % (soweit nicht Stammpersonal)

Investitionen

  • Aufwand für professionelle patentrechtliche Überprüfung
  • Kosten für die Anmeldung von Schutzrechten
  • Aufwand für ein Gründercoaching maximal 25.000 € pro Jahr

Vergabe von Aufträgen

  • 2. Phase: Umsetzung der Strategien in die wirtschaftliche Verwertung, Strategieentwicklung für die Markteinführung insbesondere im Rahmen einer unternehmerischen Selbständigkeit
  • Einwerbung einer privatwirtschaftlich aufgebrachten Kofinanzierung
  • Förderung von Projektleiter und der Postdoktoranden auf maximal 9 Personenmonate pro Jahr begrenzt

Antragstellung

  • Antragsteller ist die jeweilige Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung, an der die Arbeitsgruppen angesiedelt sind
  • 2-stufig: Vorlage einer Projektskizze, Aufforderung zur förmlichen Antragsstellung

Beispiele
Die Freie Universität Berlin hat bis jetzt 2 Anträge auf die Förderung gestellt.

Weitere Informationen:
Forschungszentrum Jülich GmbH

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Gründungszuschuss

Der Gründungszuschuss ist eine Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit. Dieser Zuschuss ist für Absolventen/inen interessant, die kurz nach Abschluss des Studiums aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen und die Arbeitslosigkeit zugleich beenden möchten.

Zielgruppe

  • Empfänger von Arbeitslosengeld
  • Empfänger von Arbeitslosengeld II können diese Maßnahme nicht in Anspruch nehmen

Förderbedingungen

  • Anspruch auf Arbeitslosengeld von noch mindestens 90 Tagen
  • notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der Tätigkeit
  • Begutachtung des Gründungsvorhabens von einer fachkundigen Stelle, z. B. einer Industrie- und Handelskammer
  • Bestätigung der Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens
  • seit der letzten Förderung einer Selbstständigkeit müssen mindestens 24 Monate vergangen sein

Förderkonditionen

  • Zuschuss erfolgt für maximal 15 Monate
  • in den ersten 9 Monaten in Höhe des Arbeitslosengeldes zuzüglich einer Pauschale von 300 € für die Sozialversicherungsbeiträge
  • eine weitere Förderung von 6 Monaten kann in Höhe von 300 € erfolgen, wenn entsprechende Voraussetzungen erfüllt werden (intensive Geschäftstätigkeit sowie Nachweis einer hauptberuflichen, unternehmerischen Aktivität)

Weitere Informationen:
Bundesagentur für Arbeit

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VIP - Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung

Mit der Maßnahme sollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen sowie aus öffentlichen Forschungseinrichtungen unterstützt werden, frühzeitig ihre Forschungsergebnisse hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit, Erschließung neuer Anwendungsbereiche sowie wirtschaftlicher Potenziale zu überprüfen.

Zielgruppe

  • Forscherinnen und Forscher

Förderbedingungen

  • Das Vorhandensein eines vielversprechenden Forschungsergebnisses und die Idee den Befund wirtschaftlich nutzbar zu machen
  • Innovationssprung
  • Einbindung des Innovationsmentors

Förderkonditionen

  • Förderung für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren
  • Die Zuwendung soll in der Regel die Summe von 500.000 € pro Vorhaben und Jahr (d.h. insgesamt 1.500.000 €) nicht überschreiten
  • Gefördert werden Personal-, Sach- und Reisemittel sowie in Ausnahmefällen projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung des Antragstellers zuzurechnen sind

Antragstellung

  • Antragsteller ist die jeweilige Hochschule

Die Freie Universität Berlin hat für folgende Gründungsprojekte erfolgreich Anträge gestellt:

  • Technology Enhanced Textbook (TET) – Projektkoordinator Herr Prof. Volkhard Nordmeier, Institut Didaktik der Physik
  • BioStore - Projektkoordinator Herr Prof. Knut Reinert, Institut für Infomatik

Weitere Informationen:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

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Nach der Gründung

Zur Unterstützung junger Unternehmen nach der Gründung gibt es ebenfalls verschiedene Programme:

Berlin Start
Erasmus für Jungunternehmer
Gründerkredit-StartGeld
Berlin Kredit
ERP-Kapital
High-Tech-Gründerfonds
IBB Beteiligungsgesellschaft
Innovationsassistent
KMU – Innovativ
Mikrokredit aus dem KMU-Fonds
Neue Märkte erschließen
ProFIT
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

 

Berlin Start

Berlin Start unterstützt Gründer sowie junge Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf bis 100.000 € beim Aufbau ihrer Geschäftstätigkeit.

Zielgruppen

  • Gründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel und sonstige Dienstleistungen)
  • Gründer im Bereich der freie Berufe, die über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation für die unternehmerische Tätigkeit verfügen
  • Gründung darf maximal 3 Jahre zurückliegen, bei dem Unternehmen muss es sich um ein KMU handeln
  • Investitionsort bzw. der Unternehmenssitz muss in Berlin sein

Finanzierungsbedingungen

  • finanziert werden Investitionskosten
  • Kosten für Erstausstattung eines Warenlagers
  • Übernahmepreis bei Übernahme eines bestehenden Unternehmens
  • Betriebsmittelbedarf
  • Darlehen wird durch 80 %-ige Bürgschaft der Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH (BBB) und bankübliche Besicherung abgesichert

Finanzierungskonditionen

  • Darlehensvergabe von 5.000 bis maximal 100.000 €
  • Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 %
  • Laufzeit beträgt 6 bis 10 Jahre mit 2 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Festzins für die gesamte Laufzeit

Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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Erasmus für Jungunternehmer

Ziel von „Erasmus für Jungunternehmer“ ist die Förderung des Erfahrungsaustauschs, des gegenseitigen Lernens und der Vernetzung von neuen Unternehmern in der EU, die mit einem erfahrenen Unternehmer in einem anderen EU Mitgliedstaat zusammenarbeiten. „Erasmus für Jungunternehmer“ bietet neuen Unternehmern, die einen Aufenthalt bei einem erfahrenen Gastunternehmer in einem anderen EU-Mitgliedstaat planen, praktische und finanzielle Unterstützung.

Zielgruppe

Unternehmer in der Startphase (darunter fallen sowohl zukünftige Unternehmer, die fest entschlossen sind, ein eigenes Unternehmen auf der Grundlage eines tragfähigen Geschäftsplans zu gründen, als auch Unternehmer, die vor kurzem bereits ein Unternehmen gegründet haben)

Förderbedingungen

  • Hospitation bei einem erfahrenen Gastunternehmer
  • Marktforschung und Erschließung neuer geschäftlicher Möglichkeiten
  • Projektentwicklung, Innovation und FuE
  • die Möglichkeit, bestehende Geschäftsvorgänge aus einer neuen Perspektive zu betrachten
  • Verständnis des Finanzwesens von KMU
  • Warenzeichenpolitik, Vertrieb und Marketing des Unternehmens des Gastunternehmers
  • Arbeit an konkreten Projekten in einem oder mehreren der vorstehend genannten Bereiche


Förderkonditionen

  • Der Auslandsaufenthalt muss innerhalb einer Zeitspanne von insgesamt zwölf Monaten absolviert werden und sollte von einem bis sechs Monaten Dauer sein
  • Innerhalb dieser Zeitspanne kann der Aufenthalt in mehrere kürzere Zeitfenster unterteilt werden (mindestens eine Woche pro Zeitfenster), die der neue Unternehmer tatsächlich vor Ort im Unternehmen des Gastunternehmers verbringt
  • Gefördert werden die An- und Abreisekosten und die Unterhaltskosten (besonders Unterkunft) vor Ort
  • Die Höhe des Zuschusses zu den Unterhaltskosten richtet sich nach dem Aufenthaltsland


Antragstellung

  • Antragstellung erfolgt über ein Online-Anmeldetool
  • Antragsteller sollen Kontakt mit der von Ihnen ausgewählten Vermittlungsstelle aufnehmen


Weitere Informationen:
Vermittlungsstelle in Berlin:
gsub – Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH

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Gründerkredit-StartGeld

Zielgruppen

  • Gründer
  • kleine Unternehmen
  • Freiberufler, die weniger als drei Jahre am Markt tätig sind


Förderbedingungen

  • Gesamtfinanzierungsbedarf bis zu 100 %, maximal 100.000 €, davon maximal 30.000 € für Betriebsmittel
  • Förderung von anfänglichen Nebenerwerbstätigkeiten ist möglich


Förderkonditionen

  • Laufzeit der Förderung beträgt fünf oder zehn Jahre bei ein bis zwei tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Bei mehreren Gründern ist es möglich, für das gleiche Vorhaben den Höchstbetrag je Gründer in Anspruch zu nehmen


Antragstellung

  • Es gilt das Hausbankprinzip, d. h. die Mittel werden bei der Hausbank beantragt, die den Kredit durchleitet.


Weitere Informationen:
KfW Mittelstandsbank

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Berlin Kredit

Berlin Kredit fördert langfristige Investitionen. Die Kredite werden zu günstigen Zinssätzen vergeben, die in der Regel für die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben sind. Finanziert werden können alle Investitionen, die einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen, z.B.:

  • Gründungsvorhaben
  • Betriebsmittel
  • Grundstücke und Gebäude
  • Baumaßnahmen
  • Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen
  • Beschaffung und Aufstockung des Material-, Waren- oder Ersatzteillager
  • Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder Erwerb einer tätigen Beteiligung


Mit dem Berlin Kredit werden außerdem Betriebsmittel finanziert, auch zur Vorfinanzierung von Aufträgen und zum Ausgleich vorübergehender Liquiditätsengpässe.

Zielgruppen

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Existenzgründer
  • Freiberufler
  • natürliche Personen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten


Finanzierungsbedingungen

  • Standort des Vorhabens in Berlin
  • Unternehmen darf sich nicht in Schwierigkeiten finanzieller Art befinden
  • Bonität
  • Leistung von banküblichen Sicherheiten, Bürgschaft der BBB möglich


Finanzierungskonditionen

  • finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel bis zu 10 Mio. €
  • Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 %
  • Laufzeit von bis zu 10 Jahren
  • Tilgungsdarlehen mit variablen Darlehenslaufzeiten und tilgungsfreier Anlaufzeit


Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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ERP-Kapital

Das ERP-Kapital für Gründungen dient der Aufstockung des Eigenkapitals für junge Gründer.

Zielgruppen

  • natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland oder in Mitgliedsstaaten der EU und der EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz)
  • Personen aus anderen Staaten, wenn eine Aufenthaltserlaubnis für eine selbstständige Tätigkeit vorliegt


Förderbedingungen

  • Gründung eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Existenz
  • Festigungsmaßnahmen innerhalb von 3 Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit
  • Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder eine tätige Beteiligung


Förderkonditionen

  • eingesetzte Eigenmittel sollen in Berlin 10 % der förderfähigen Investitionen nicht unterschreiten
  • Nachrangsdarlehen bis zu 500.000 €
  • Laufzeit 15 Jahre
  • Tilgungsfreie Zeit 7 Jahre
  • Der Zinssatz wird aus dem ERP-Sondervermögen subventioniert


Weitere Informationen:
KfW Mittelsstandsbank

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High-Tech-Gründerfonds

Der Fond hat ein Volumen von 262 Mio. € und fördert neu gegründete Technologieunternehmen, die auf einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben basieren. Die Unternehmen sollen mit Hilfe der Beteiligungsfinanzierung einen Prototypen entwickeln oder das Produkt zur Markteinführung bringen.

Förderbedingungen

  • Gründung darf maximal 1 Jahr zurückliegen
  • Unternehmen darf maximal 50 Mitarbeiter beschäftigen
  • Bilanzsumme bzw. Jahresumsatz dürfen 10 Mio. € nicht überschreiten
  • Technologieorientierung
  • hoher Innovationsgrad
  • Qualifikation des Managements (technisch und kaufmännisch)
  • Liquiditätssicherung für mindestens 18 Monate
  • Fokus auf Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK), Medien, Life & Material Sciences, Energie


Förderkonditionen

  • Gründerfondbeteiligung bis zu 500.000 € am Unternehmen
  • Kombination aus offener Beteiligung und Darlehen
  • 10 % - 20 % Eigenkapitalanteil des Unternehmens
  • Erwerb von 15 % der Geschäftsanteile (nominal) durch den Gründerfond
  • Gewährung eines nachrangigen Gesellschafterdarlehens
  • Laufzeit 7 Jahre


Weitere Informationen:
High-Tech-Gründerfonds

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IBB Beteiligungsgesellschaft

Die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH stellt jungen Berliner Technologieunternehmen und Unternehmen aus der Kreativwirtschaft Venture Capital zur Verfügung.

Dafür wurden zwei unterschiedliche Fonds aufgelegt:

VC Fonds Technologie Berlin

VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin

Weitere Informationen:
IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

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Innovationsassistent

Das Land Berlin gewährt im Rahmen dieses Programms projektbezogene Zuschüsse für die qualifizierte Beschäftigung von Universitäts- oder Fachhochschulabsolventen. Ziel ist die Integration der Absolventen in das Berufsleben. Der Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen in neu gegründete bzw. bestehende Unternehmen ist ein weiteres Anliegen dieses Programms. Das Ziel ist die Beschleunigung der wirtschaftlichen Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.

Zielgruppe

  • technologieorientierte, rechtlich selbständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete kleine und mittlere Unternehmen
  • Unternehmen muss Sitz oder mindestens eine Betriebsstätte in Berlin haben


Förderbedingungen

  • Beschäftigungsverhältnis muss eine bestehende wissenschaftliche Know-how-Lücke im Unternehmen beseitigen und die Kernkompetenz des Unternehmens ergänzen
  • sich auf die Entwicklung, Herstellung und/oder Vermarktung von technologisch innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen beziehen, welche Marktchancen erwarten lassen oder
  • Tätigkeiten beinhalten, denen unternehmensinterne innovative technische und/oder betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung zu Grunde liegen
  • Beschäftigungsverhältnis darf nicht vor Eingang des Antrags eingegangen sein


Förderkonditionen

  • nicht rückzahlbarer Personalkostenzuschuss im Wege der Anteilsfinanzierung
  • Beschäftigungsverhältnisse werden für einen Zeitraum von je 12 Monaten gefördert
  • maximale Beschäftigung von 2 Innovationsassistenten/-innen gleichzeitig
  • Zuwendung bis zu einer Höhe von 45 % des steuerpflichtigen Bruttogehaltes (maximal von 41.000 €)
  • d. h. der anteilige Personalkostenzuschuss beträgt maximal 18.450 €


Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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KMU – Innovativ

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit der Fördermaßnahme industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die anwendungsbezogen sind. Die Förderung erfolgt in den acht unten genannten Bereichen:

  • KMU-innovativ: Forschung für zivile Sicherheit
  • KMU-innovativ: Biotechnologie
  • KMU-innovativ: Medizintechnik
  • KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie
  • KMU-innovativ: Produktionstechnologie
  • KMU-innovativ: Ressourcen und Energieeffizienz
  • KMU-innovativ: Optische Technologien
  • KMU-innovativ: Nanotechnologie


Zielgruppe

  • kleine und mittlere Unternehmen
  • antragsberechtigt bei Projekten der Verbundforschung sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen


Förderbedingungen

  • gefördert werden innovative und wissenschaftlich anspruchsvolle Einzelvorhaben von KMU
  • Projekte der Verbundforschung zwischen KMU und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, um den Wissens- und Technologietransfer zu beschleunigen
  • Projekte der Verbundforschung mehrerer KMU, die damit einen größeren Teil der Wertschöpfungskette abdecken


Förderkonditionen

  • Förderung in der Regel bis zu drei Jahre
  • als nicht rückzahlbare Zuschüsse
  • bei KMU bis zu 50% der projektbezogenen Kosten
  • für beteiligte Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten


Antragstellung

  • Anträge jeweils zum 15. April und 15. Oktober
  • Nach der positiven Bewertung der Projektskizzen erfolgt eine formgebundene Antragstellung
  • Anträge werden abhängig von dem Technologiefeld bei unterschiedlichen Stellen eingereicht, weitere Informationen unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-2633009


Weitere Informationen:
Forschungszentrum Jülich

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Mikrokredit aus dem KMU-Fonds

Aus dem „KMU-Fonds“ werden Mikrokredite bis 25.000,00 Euro zur Verfügung gestellt. Die Mikrokredite gehen mit einer stark vereinfachten Antragstellung und einer schnellen Kreditentscheidung einher.

Zielgruppe

  • Gründer eines kleinen oder mittleren gewerblichen oder freiberuflichen Unternehmens mit Sitz in Berlin
  • kleine oder mittlere gewerbliche oder freiberufliche Unternehmen


Finanzierungsbedingungen

Mitfinanzierung von Investitionen im Rahmen folgender Maßnahmen:

  • Existenzgründungen und -festigungen
  • Betriebsübernahmen
  • Neuansiedlungen
  • Erweiterungen
  • Mittel für neue Projekte

Das zu finanzierende Vorhaben muss in einer Berliner Betriebsstätte durchgeführt werden.

Finanzierungskonditionen

  • Mikrokredite bis 25.000,00 Euro
  • aktueller effektiver Zinssatz 6,95%
  • Laufzeit in der Regel fünf Jahre
  • ein halbes Jahr grundsätzlich tilgungsfrei
  • keine Bearbeitungsgebühren und keine Bereitstellungszinsen


Antragstellung

  • Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden
  • Eine Woche nach Eingang Ihres Antrags bei der IBB wird einen Gesprächstermin vereinbart
  • Die Kreditentscheidung erfolgt in der Regel schriftlich innerhalb von wenigen Geschäftstagen nach dem Gespräch


Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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Neue Märkte erschließen

Mit dem Programm „Neue Märkte erschließen“ werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin unterstützt. Mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen werden unterschiedliche Projekte und Maßnahmen finanziert, die auf die Erschließung neuer Märkte abzielen.

Zielgruppe

Kleine und Mittlere Unternehmen mit Sitz in Berlin

Förderbedingungen

  • Ausarbeitung eines strategischen Gesamtkonzepts
  • Beratungs- und Schulungsleistungen für Fach- und Führungskräfte
  • Markterschließungsmaßnahmen im In- und Ausland, insbesondere:
    • Teilnahme an Fachkongressen, Kooperations- und Zulieferbörsen, Delegationsreisen
    • erstmalige Teilnahme an überregionalen Messen und Ausstellungen
    • Erstellung von Konzepten für Kooperation und Vernetzung
    • Einstellung eines Außenwirtschaftsberaters


Förderkonditionen

  • 50 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 70.000 € über drei Jahre
  • Die Förderung erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens, welches zunächst die Unterstützung bei der Erstellung eines aussagefähigen strategischen Gesamtkonzepts für die Erschließung eines neuen Marktes beinhaltet und anschließend dessen Umsetzung durch Einzelmaßnahmen begleitet


Antragstellung

  • vor Beginn der Maßnahme
  • in elektronischer Form mittels geschütztem Upload-Verfahren


Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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ProFIT

Ziel der Förderung ist die Erhöhung der Innovations-, dabei vor allem der Forschungs- und Entwicklungsintensität unter Berücksichtigung der innovationspolitischen Schwerpunkt- und Schlüsseltechnologiefelder der Berliner Wirtschaft. Zuwendungsfähig sind Einzel- und Verbundprojekte in den nachfolgenden Phasen eines Innovationsprozesses:

  • Phase der industriellen Forschung
  • Phase der experimentellen Entwicklung
  • Phase des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung


Innerhalb von Verbundprojekten werden Verbünde und Komplexe Verbünde unterschieden. Verbünde bestehen aus mindestens zwei Partnern. Komplexe Verbünde müssen aus mindestens vier Partnern mit mindestens zwei Forschungseinrichtungen bestehen und die Leitlinie des Technologie- und Innovationsrates (TIR)4 erfüllen.

Zielgruppe

  • Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Berlin
  • universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen


Förderbedingungen

  • Vorhabensdurchführung ohne Förderung wäre nicht oder nur mit einem erheblichen Zeitverlust zu realisieren
  • Vorhaben erscheint technisch machbar, ist innovativ und befindet sich in der Phase
    1. der industriellen Forschung
    2. der experimentellen Entwicklung
    3. des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung
  • Vorhaben wird in Berlin durchgeführt und die wirtschaftliche Verwertung erfolgt überwiegend aus Berlin. Förderfähig sind unter anderem:
    1. Personaleinzelkosten
    2. Gemeinkosten mit einem pauschalen Zuschlagsatz von 90% bei Vorhaben der Forschungseinrichtungen
    3. Kosten für projektbezogene Fremdleistungen von bis zu 50% der gesamten förderfähigen Ausgaben
    4. bei angeschafften oder installierten Anlagen und Geräten der Wertverlust innerhalb der Projektlaufzeit
    5. Kosten für Schutzrechtserstanmeldungen
    6. Kosten für projektbezogene Nutzung von Anlagen und Geräten, Materialausgaben, Kommunikationskosten


Förderkonditionen

  • Förderung wird in Abhängigkeit von der Innovationsphase in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und zinsverbilligten Darlehen gewährt
  • Die Zuwendung wird zweckgebunden in Form einer Projektförderung grundsätzlich im Wege der Anteilsfinanzierung gewährt
  • als Zuschuss in der Phase der industriellen Forschung und nur für Forschungseinrichtungen und Nicht-KMU in der Phase der experimentellen Entwicklung
  • als Darlehen vorrangig für KMU in den Phasen der experimentellen Entwicklung und des Produktionsaufbaus, der Marktvorbereitung und der Markteinführung
  • Die Förderung durch Zuschüsse ist auf insgesamt 400.000 EUR je Projekt bzw. Projektpartner begrenzt. Dies betrifft nicht Komplexe Verbünde.
  • Darlehen ist grundsätzlich auf insgesamt 3.000.000 € begrenzt bzw. bis zu 80 % der förderfähigen Kosten
  • Die Darlehenslaufzeit beträgt maximal 8 Jahre


Weitere Informationen:
Investitionsbank Berlin

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Mit dem Förderprogramm will das Bundeswirtschaftsministerium die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen nachhaltig unterstützen und einen wesentlichen Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit leisten. Gefördert werden FuE-Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Zur Umsetzung der FuE-Projekte können innovations- unterstützende Dienst- und Beratungsleistungen für KMU zusätzlich gefördert werden.

Projektformen

  • KU Kooperationsprojekte von Unternehmen
  • KF Kooperationsprojekte von mindestens einem KMU und einer Forschungseinrichtung einschließlich VP technologieübergreifender Verbundprojekte von mindestens vier KMU und zwei Forschungseinrichtungen
  • KA Projekte von KMU mit der Vergabe eines FuE-Auftrags an einen Forschungspartner
  • E Einzelbetriebliche Einstiegsprojekte bisher nicht innovierender KMU
  • DL Leistungen externer Dritter zur Unterstützung der Verwertung der Ergebnisse der geförderten FuE-Projekte


Zielgruppe

  • Unternehmen aller Rechtsformen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, die den Kriterien der EU-Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen genügen
  • öffentliche und gemeinnützige private Forschungseinrichtungen in Deutschland als Partner eines im Kooperationsprojekt geförderten KMU


Förderbedingungen

Es werden Projekte gefördert, die:

  • nicht ohne Förderung oder nur mit deutlichem Zeitverzug realisiert werden können
  • mit einem erheblichen technischen Risiko behaftet sind
  • die Wettbewerbfähigkeit der KMU nachhaltig erhöhen und damit neue Marktchancen eröffnen und Arbeitsplätze schaffen
  • auf Ergebnisse abzielen, die mit ihren Funktionen und Parametern die bisherigen Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen deutlich übertreffen und sich am internationalen Stand der Technik orientieren
  • das technologische Leistungsniveau und die Innovationskompetenz der KMU erhöhen


Förderkonditionen

Gefördert werden

  • Personaleinzelkosten
  • Kosten für projektbezogene Aufträge an Dritte (maximal 25% der Personalkosten)
  • übrige Kosten (maximal 100% der Personalkosten)
  • der Zuschuss für KMU richtet sich nach der Art der Kooperation und beträgt bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten
  • bei einer Bewilligung des FuE-Vorhabens können zusätzlich Kosten für innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen mit einem Zuschuss bis zu 50.000 Euro (50% der zuwendungsfähigen Kosten) beantragt werden


Antragstellung

  • formgebunden, Antragsformulare sind im Internet unter www.zim-bmwi.de erhältlich
  • laufend bis zum 31. Dezember 2013


Weitere Informationen:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie


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